Dienstag, 21. April 2009

Meilenstein 5

Wie sich anhand des Datums schon erkennen lässt, hat sich leider mein Zeitplan verzögert und ich konnte meinem eigentlichen Vorhaben nicht konsequent folgen. Aufgrund einer zwischenzeitlichen Hochphase in anderen Arbeitsbereichen, ist mein SOL-Projekt ein wenig in den Hintergrund gerückt. Hinzu sind auch Zweifel an der von mir vorgeschlagenen Herangehensweise, d.h. der dritte Meilenstein wurde inhaltlich festgelegt ohne genauere Kenntnisse bezüglich einer realistischen oder zweckdienlichen Realisierung. Die Folgen waren, dass ich meine festen Lernzeiten nicht immer eingehalten habe und etwas unmotiviert die Punkte des Meilensteines bearbeitet habe.
Die Auswahl möglicher Web 2.0-Anwendungen habe ich bereits in der vorhergehenden Reflexion angesprochen, konzentriert habe ich mich also in die Einbindung der SOL-spezifischen Lesezeichen, die ich über delicious.com eingebunden habe. Zunächst ging es darum eine Auswahl bestehender Lesezeichen - unter dem Tag "sol-m" - zu importieren und diese in die Website zu integrieren. Das Ergebnis kann hier (www.muidem.de/WWW oder webzweinulltest.jimdo.com/delicious) eingesehen werden.
Meine ursprüngliche Idee, Web 2.0-Anwendungen in die Website zu integrieren, stellte sich als zu kurz gedacht heraus: Viele Anwendungen die unter dem Label Web 2.0 gezählt werden, lassen sich nicht "einfach so" integrieren, da eine besonderer Schwerpunkt (bzw. ein besonderes Charakteristikum) die Partizipation mit anderen Mitgliedern ist und diese über eine Anmeldung der jeweiligen Anbieter-Website laufen.
Im Rahmen meiner Recherchen bin ich auf die Website "Jimdo" gestoßen, deren Angebot darin besteht, dass der Nutzer/die Nutzerin eine kostenlose Homepage erstellen kann und vorgeschlagene Web 2.0-Intergrationen relativ einfach implementieren kann. Hier ein kleines Testbeispiel: webzweinulltest.jimdo.com

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich die einzelnen Punkte des Meilensteins sehr vereinfacht und verspätet erarbeitet habe. Ich selber bin etwas unzufrieden und muss zugeben, dass das SOL-Projekt etwas in den Hintergrund gedrängt wurde. Die anfängliche Euphorie an dem Projekt hat sich gelegt und auch der Reiz des Bloggens ist geschwunden.

Dienstag, 3. März 2009

Klar|stel|lung

Mit diesem Wort begann mein erstes Lernziel des Meilensteins 2 und hat mich in mehrfacher Weise beschäftigt. Vorweg gesagt, ich hab keine eindeutige - für mich befriedigende - Definition für den Begriff Web 2.0 gefunden. Leicht wäre es sich auf den 'Ursprung' zu beziehen, jedoch berücksichtigt dieser nicht die Entwicklungen der letzten vier Jahre. Völlige Verwirrung - aber auch Hoffnung, eine Basis für das zweite Lernziel gefunden zu haben - entstand schließlich bei der Website Go2web20, die über 2800 Logos (inkl. Kurzbeschreibung, Tag und Verknüpfung) von Web 2.0 Anwendungen auflistet. (Weitere ausgewählte Ergebnisse hier.)

Zahlreiche Recherchen im WWW haben viel Zeit gekostet und große Anstrengungen gefordert, sich nicht ablenken zu lassen ;-) Der Meilenstein wurde dahingehend erweitert, dass ich eine neue Software entdeckt und diese zum Zwecke der Einarbeitung mit dem SOL-Projekt verbunden habe. Ohne Werbung für Microsoft machen zu wollen und vielleicht gibt es auch bessere Alternativen (für Hinweise bin ich dankbar), aber OneNote hat mich sofort überzeugt. Unten ein kleiner Eindruck und der Hinweis zur Demo: Was ist OneNote?.




Von der Einteilung der Web 2.0 Anwendungen bin ich abgekommen, da die Bandbreite zu groß und der Begriff zu unklar erscheint. Kriterien für mögliche Kategorien sind rar - Christiane Schulzki-Haddouti bringt es in ihrem Beitrag "Wolkige Übersichten zu Web.2.0-Anwendungen/lke" auf den Punkt.
Diesem Artikel ist auch das 'Highlight' vom Institute for the Future zu verdanken: technologies of cooperation (PDF-Datei).

Stattdessen werde ich mich in Hinblick auf die nächsten Ziele auf zwei Hauptaspekte konzentrieren. Einerseits möchte ich mir das Angebot von Jimdo etwas intensiver anschauen, die das Einrichten einer kostenlosen Homepage "innerhalb von Sekunden" versprechen. Das Besondere erscheint mir in der leichten Integration von "klassischen" Web 2.0 Anwendungen (z. B. GoogleMap, YouTube, Blog, …) zu liegen. Andererseits möchte ich mich auf die Suche begeben und eine Anwendung finden, die zum Beispiel Gliederungspunkte und deren Beziehungen zu einander visualisieren kann.

Apropos klar - statt eines Fazits ...

Wenn alle Unklarheiten beseitigt sind, entsteht Verwirrung.
(Hans Lohberger)

Donnerstag, 19. Februar 2009

Reflexion der ersten Phase

Etwas verspätet komm ich nun zum Meilenstein 3, der sich mit den Reflexionen des ersten Lernzielschrittes auseinandersetzt. Die gesetzten Lernziele, die Erstellung, Gestaltung und Einrichtung einer Website mittels der Content-Management-Systems Plone, wurden unter der Adresse www.muidem.de realisiert. Dabei konnten verschiedene Höhen und Tiefen festgestellt werden.

Die Einarbeitung in Plone war zu Beginn von sehr großer Euphorie begleitet und dank der intuitiven Bedienung sowie durch "Trial and Error"-Erprobungen, konnten schnell die ersten Ergebnisse umgesetzt werden.

Die Einrichtung einer Plone-Umgebung wurde dank Ulrich umgesetzt, im nächsten Schritt konnten die Standarddarstellungen an die individuellen Ansprüche angepasst werden. Hierbei spielen bei Plone so genannte Portlets eine besondere Rolle. Portlets sind fertige Bausteine für bestimmte Bereiche der Website, die bereits vordefiniert sind und dem Plone(-Zope)-System hinzugefügt werden können bzw. installiert und deinstalliert werden. Folgende Standard-Porlets bringt Plone von Beginn an mit:

  • Kalender (portlet_calendar)
  • Termine (portlet_events)
  • Favoriten (portlet_favorites)
  • Login (portlet_login)
  • Navigation (portlet_navigation)

Weitere Portlets werden über die Website (www.plone.com) angeboten, wobei keine Garantie für die Funktionstüchtigkeit gegeben wird. So sind manche meiner Versuche, z. B. der Einsatz verschiedener Blog-Portlets, gescheitert, da diese sich wohl nicht mit anderen, gleichzeitig genutzten Portlets, "vertrugen". Die genauen Gründe für manche Fehlversuche bleiben aber im Unklaren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lernzielformulierung sehr weit gefasst war und eine konkretere Formulierung Vorteile verschafft hätte. Diese Konkretisierung wäre aber erst nach einem ersten "Kennenlernen" von Plone möglich gewesen.

Meine gewählten Arbeitszeiträume wurden des Öfteren verworfen: In Phasen, wo es zu Problemen oder Stockungen kam, konnten zwei Verhaltensweisen festgestellt werden: Entweder wurde versucht die Störung direkt zu lösen, d.h. eine längere Recherche und Arbeitssitzung war die Folge, oder aber die Sitzung wurde aus Frust direkt abgebrochen und an einem späteren Zeitpunkt nochmals von vorne begonnen. Ehrlich gesagt sind manche Idee gescheitert bzw. wurden nicht weiter verfolgt, da zu viele Rätsel damit verbunden waren…